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Pfadfinderinnen und Pfadfinder holen das Friedenslicht
Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten

Am Samstag, den 10. Dezember werden Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Bethlehem in Wien abholen. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben. Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft. Pfadfinderinnen und Pfadfinder leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Nur, wer seine eigene Identität kennt, kann erfolgreich den Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

Erneut will daher die DPSG Möhnesee auch in diesem Jahr am 4. Advent mit dem Friedenslicht das in der Messe am Samstag 19.12.2015 um 18.00 Uhr verteilt wird ein gemeinsames Zeichen setzen. Friedenslichtkerzen können vor und nach dem Gottesdienst bei den Pfadfindern erworben werden. Im Anschluss laden die Pfadfinder noch zu Glühwein und Crêpes in ihrer Jurte ein. Der Erlös soll in die Flüchtlingsarbeit fließen.


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